Tradingsysteme
Es gibt unzählige Tradingsysteme. Gute, schlechte, nutzlose. Was soll also ein Tradingsystem mehr? Es gibt Antworten auf diese Frage.
1. meine-börse.de verbindet Training mit praktischer Anwendung. Deshalb ist es notwendig, jeden Schritt im Training sogleich an einem praktischen Handelssystem zu erfahren und zu überprüfen. Nur so sieht jeder sofort seinen Trainingsfortschritt, seine Rückschritte und seine Fehler – und, welche finanziellen Folgen der Trainingsstand zu einem bestimmten Zeitpunkt hätte.
2. meine-börse greift nicht auf ein bestehendes Tradingsystem zurück. Wir haben ein eigenes System entwickelt, getestet und für uns selbst im Einsatz. Das gewährleistet ständige Kontrolle, Anpassungen und Weiterentwicklung. Das hält uns unabhängig und gibt jedem Nutzer unserer Börsen-Plattform die Möglichkeit, über unsere Stärken und Schwächen zu urteilen. In Hinblick auf unsere Informationen, unsere Empfehlungen und in Hinblick auf unsere Tradingstrategien.
3. Kein Tradingsystem funktioniert, ohne eine ausformulierte Tradingstrategie. Deshalb widmen wir diesen auch ein eigenes Kapitel: Tradingstrategien.

© Roland Fischer, Zürich (Switzerland)
Die bekanntesten Handelssysteme an den Börsen sind in der Regel solche, die sich über die Jahre bewährt haben und von vielen Tradern und Institutionen genutzt werden. Hier sind einige der bekanntesten:
- Trendfolgesysteme: Diese Systeme basieren darauf, bestehende Trends zu identifizieren und darauf zu setzen. Beispiele sind das Moving Average Crossover System (bei dem zwei gleitende Durchschnitte verwendet werden) oder das Donchian Channel System (das auf Höchst- und Tiefstständen basiert).
- Mean-Reversion-Systeme: Diese Systeme gehen davon aus, dass sich Preise nach extremen Bewegungen wieder auf ihren Durchschnitt zurückbewegen. Ein bekanntes Beispiel ist das Bollinger Bands System, das auf der Annahme basiert, dass der Preis innerhalb der Bollinger-Bänder bleibt.
- Breakout-Systeme: Diese Systeme identifizieren Preisniveaus, bei denen der Markt aus einem Bereich ausbricht, und setzen auf die Fortsetzung dieser Bewegung. Ein Beispiel ist das Turtle Trading System, das auf Breakouts aus bestimmten Preisbereichen setzt.
- Algorithmische Handelssysteme: Diese Systeme nutzen komplexe Algorithmen und mathematische Modelle, um Handelsentscheidungen zu treffen. Beispiele sind High-Frequency Trading (HFT) und Statistische Arbitrage.
- Sentiment-basierte Systeme: Diese Systeme analysieren Marktstimmungen und -meinungen, oft durch die Auswertung von Nachrichten, sozialen Medien oder anderen Datenquellen. Ein Beispiel ist die Nutzung von Natural Language Processing (NLP), um Marktstimmungen zu bewerten.
- Fundamentalanalyse-basierte Systeme: Diese Systeme nutzen fundamentale Daten wie Unternehmensgewinne, Wirtschaftsindikatoren oder Zinsentscheidungen, um Handelsentscheidungen zu treffen. Ein Beispiel ist das Value Investing, das auf der Bewertung von Unternehmen basiert.
- Technische Analyse-basierte Systeme: Diese Systeme verwenden technische Indikatoren und Chartmuster, um Handelsentscheidungen zu treffen. Beispiele sind das Relative Strength Index (RSI) oder das MACD (Moving Average Convergence Divergence).
Jedes dieser Systeme hat seine Stärken und Schwächen und wird oft in Kombination mit anderen Methoden verwendet, um die Handelsentscheidungen zu optimieren. Die Wahl des richtigen Systems hängt von der Handelsstrategie, der Risikotoleranz und den Marktbedingungen ab.
Bitte registriert Euch hier.
