| Top Performer in 2025. Für den NASDAQ und den DAX im CSV Format. Für eure Watchlists. |
| Edelmetalle befanden sich in 2025 in sog. parabolischen Rallys. Der heutige Tag zeigt, wie heftig Kursrücksetzer in einem solchen Umfeld ausfallen können. Die ganze Geschichte im Bild gibt es hier im Bereich Edelmetalle. |
Schaut man auf die Statistik, dann ist das vierte Quartal eines Jahres das mit den höchsten Kursgewinnen. „Seit seiner offiziellen Einführung im Juni 1988 liegen 37 Schlussquartale vor, wobei der Dax in den Monaten November und Dezember bisher in der Mehrzahl der Fälle eine positive Performance zeigte“, heißt es in einer Analyse der ING-Bank. Im Dezember lief es besonders gut. „Hier stehen 28 Gewinnmonaten nur neun Verlustmonate gegenüber. In 75,7 Prozent der Fälle erzielte der Dax im Dezember also eine positive Performance.“ So ist sie, die Statistik. Sie gibt uns viel, führt uns aber schnell auch mal in die Irre.
Wir haben aber auch schon mehrerer Jahre im DAX ohne eine Endralley erlebt und wie es aussieht, fällt sie wahrscheinlich auch in 2025 aus. Und darüber hinaus halten wir fest: Galt eine Endralley besonders für den deutschen Leitindex, so performten der Dow Jones oder der Nasdaq in der Mehrheit der Fälle in den letzten Jahrzehnten eher schlechter. Nun sehen wir Dow und Nasdaq auf Höchständen und einen schachen DAX; so viel zum bedingungslosen Glauben an die Statistik.
Der DAX tut sich schon seit Mai recht schwer, bewegt sich seitwärts fast ohne Ziel. Im November ging es abwärts, dann folgte eine leichte Erholung und einige Auguren nehmen diesen Anstieg von knaopp 2% schon zum Anlass, die Endralley herbeizureden.
Würde der DAX ein Einsehen mit den Wünschen der Auguren haben, müsste er gerade jetzt aus seiner monatelangen Seitwärtsbewegung ausbrechen und bis auf 24,800 Pte. steigen ud dar dortige Rekordhoch erreichen.
* Was spricht dafür: In den überwiegend traditionellen Sitweisen klingt das so: Seine besten Tage stehen dem Index noch bevor, denn in der Zeit zwischen dem 20.DEz. und dem 05. Jan. hat er in den vergangenen 20 Jahren sogar in 80 Prozent der Fälle ein sattes Kursplus realisiert. Wir sagen: durch Wiederholung werden Vermutungen nicht zur Wahrheit.
Mothers little helper waren dabei immer das sog. Window Dressing und das sog. Tax-Loss-Selling. Beides keine Mysterien, aber unter Fondsmanageern sehr beliebte Instrumente. Beim Windows Dressing werden schlichtwegs alle schwach gelaufenen Titel aus den Portfolios entfernt und an derer statt Aktien mit aktuelll starker Performance aufgenommen.
Ziel: Die Fondmanager putzen die Fenster für einen positiven Blick in ihre Portfolios. Die Zusammensetzung des Portfolios wirkt optisch positiv und so soll auch der Jahresbericht gegenüber Investoren optisch aufgewertet werden und eine überzeugendere Performance resp. ein gelungenes erfolgreiches Management präsentieren. „Diese taktisch motivierten Umschichtungen können die Nachfrage nach den Gewinner-Aktien zusätzlich erhöhen und so deren Kurse weiter antreiben.“
Wie der Begriff Tax-Loss-Selling schon vermuten lässt, verkaufen Fondsmanager in diesen Fällen ihre Verlustpositionen mit dem Ziel, Steuern zu sparen. Beim Börsen Trading lassen sich Gewinne mit Verlusten steuerschonend gegenrechnen, das ist der erste Vorteil.
Dann werden Mittel frei, also Geld wird duch den Verkauf liquidiert und kann so gleich zu Beginn eines neuen Jahres wieder in Aktien (oder Anleihen, je nach Renditeerwartung) investiert werden.
Was weniger Erwähnung findet ist, dass bei einer guten Performance der Manager leichtes Spiel hat, weitere Finanzmittel seiner Kunden frei zu machen für sein Portfolio, die durch Weihnachtsgelder, Bonuszahlungen etc. bereitstehen. So steigt dann die Nachfrage an den Aktienmärkten und die Kurse belohnen das mit steigenden Werten bzw. Notierungen; ein herrlicher Effekt.
Also müsste doch alles für eine Endralley sprechen, oder?
Noch nicht. In diesem Jahr müssten die Investoren in einer positiven, d.h. investitionsfreundlichen Stimmung sein. Aber das Sentimen zeigt das Gegenteil. Vorsicht, Abwarten, Reduzierung der Erwartungen sind die vorherrschenden Einstellungen des Sentiments und dies gilt mehr für die deutschen als für die amerikanischen Aktien.
Die 200 Tage Linie, EMA 200, zeigt im Chart zwar an, dass dieser nach dem November Blues sich wieder fegangen hat und seine Kurse wieder alle darüber liegen, aber selbst wenn dieser Indikator in der Regel einen Aufwärtstrend der Kurse prognostiziert; es ist halt nur in der Regel so. Und jeder von euch hat bestimmt schon mal etwas von der Ausnahme der Regel gehörtoder kennt den Ausdruck: ceteris paribus.
Und wer sagt, dass nicht viele Investoren Positionen aus den hochbewerteten Tech- und KI-Aktien abbauen und in konservative Value-Werte umschichten, die im kommenden Frühjahr ihre Dividenden ausschütten. Deutschlands Leitindex hat da einige Kandidaten zu bieten. Aber vorsicht vor der Aktie der Allianz. Die hat zum Beispiel seit Anfang November schon rund neun Prozent an Wert hinzugewonnen und notiert nahe ihres Rekordhochs; also so viel Luft nach oben sehen wir da auch nicht.
Spitze Finger kriegt ihr besser bei Value Aktien aus deutschen Landen wie etwa Eon oder Munich Re (wir werden auf beide Titel demnächst näher eingehen).
Kommt sie oder kommt sie nicht: die Jahresendralley?
Schaut man auf die Statistik, dann ist das vierte Quartal eines Jahres das mit den höchsten Kursgewinnen. „Seit seiner offiziellen Einführung im Juni 1988 liegen 37 Schlussquartale vor, wobei der Dax in den Monaten November und Dezember bisher in der Mehrzahl der Fälle eine positive Performance zeigte“, heißt es in einer Analyse der ING-Bank. Im Dezember lief es besonders gut. „Hier stehen 28 Gewinnmonaten nur neun Verlustmonate gegenüber. In 75,7 Prozent der Fälle erzielte der Dax im Dezember also eine positive Performance.“ So ist sie, die Statistik. Sie gibt uns viel, führt uns aber schnell auch mal in die Irre.
Wir haben aber auch schon mehrerer Jahre im DAX ohne eine Endralley erlebt und wie es aussieht, fällt sie wahrscheinlich auch in 2025 aus. Und darüber hinaus halten wir fest: Galt eine Endralley besonders für den deutschen Leitindex, so performten der Dow Jones oder der Nasdaq in der Mehrheit der Fälle in den letzten Jahrzehnten eher schlechter. Nun sehen wir Dow und Nasdaq auf Höchständen und einen schachen DAX; so viel zum bedingungslosen Glauben an die Statistik.
Der DAX tut sich schon seit Mai recht schwer, bewegt sich seitwärts fast ohne Ziel. Im November ging es abwärts, dann folgte eine leichte Erholung und einige Auguren nehmen diesen Anstieg von knaopp 2% schon zum Anlass, die Endralley herbeizureden.
Würde der DAX ein Einsehen mit den Wünschen der Auguren haben, müsste er gerade jetzt aus seiner monatelangen Seitwärtsbewegung ausbrechen und bis auf 24,800 Pte. steigen ud dar dortige Rekordhoch erreichen.
In den überwiegend traditionellen Sitweisen klingt das so: Seine besten Tage stehen dem Index noch bevor, denn in der Zeit zwischen dem 20.DEz. und dem 05. Jan. hat er in den vergangenen 20 Jahren sogar in 80 Prozent der Fälle ein sattes Kursplus realisiert. Wir sagen: durch Wiederholung werden Vermutungen nicht zur Wahrheit.
Mothers little helper waren dabei immer das sog. Window Dressing und das sog. Tax-Loss-Selling. Beides keine Mysterien, aber unter Fondsmanageern sehr beliebte Instrumente. Beim Windows Dressing werden schlichtwegs alle schwach gelaufenen Titel aus den Portfolios entfernt und an derer statt Aktien mit aktuelll starker Performance aufgenommen.
Ziel: Die Fondmanager putzen die Fenster für einen positiven Blick in ihre Portfolios. Die Zusammensetzung des Portfolios wirkt optisch positiv und so soll auch der Jahresbericht gegenüber Investoren optisch aufgewertet werden und eine überzeugendere Performance resp. ein gelungenes erfolgreiches Management präsentieren. „Diese taktisch motivierten Umschichtungen können die Nachfrage nach den Gewinner-Aktien zusätzlich erhöhen und so deren Kurse weiter antreiben.“
Wie der Begriff Tax-Loss-Selling schon vermuten lässt, verkaufen Fondsmanager in diesen Fällen ihre Verlustpositionen mit dem Ziel, Steuern zu sparen. Beim Börsen Trading lassen sich Gewinne mit Verlusten steuerschonend gegenrechnen, das ist der erste Vorteil.
Dann werden Mittel frei, also Geld wird duch den Verkauf liquidiert und kann so gleich zu Beginn eines neuen Jahres wieder in Aktien (oder Anleihen, je nach Renditeerwartung) investiert werden.
Was weniger Erwähnung findet ist, dass bei einer guten Performance der Manager leichtes Spiel hat, weitere Finanzmittel seiner Kunden frei zu machen für sein Portfolio, die durch Weihnachtsgelder, Bonuszahlungen etc. bereitstehen. So steigt dann die Nachfrage an den Aktienmärkten und die Kurse belohnen das mit steigenden Werten bzw. Notierungen; ein herrlicher Effekt.
Noch nicht. In diesem Jahr müssten die Investoren in einer positiven, d.h. investitionsfreundlichen Stimmung sein. Aber das Sentimen zeigt das Gegenteil. Vorsicht, Abwarten, Reduzierung der Erwartungen sind die vorherrschenden Einstellungen des Sentiments und dies gilt mehr für die deutschen als für die amerikanischen Aktien.
Die 200 Tage Linie, EMA 200, zeigt im Chart zwar an, dass dieser nach dem November Blues sich wieder fegangen hat und seine Kurse wieder alle darüber liegen, aber selbst wenn dieser Indikator in der Regel einen Aufwärtstrend der Kurse prognostiziert; es ist halt nur in der Regel so. Und jeder von euch hat bestimmt schon mal etwas von der Ausnahme der Regel gehörtoder kennt den Ausdruck: ceteris paribus.
Und wer sagt, dass nicht viele Investoren Positionen aus den hochbewerteten Tech- und KI-Aktien abbauen und in konservative Value-Werte umschichten, die im kommenden Frühjahr ihre Dividenden ausschütten. Deutschlands Leitindex hat da einige Kandidaten zu bieten. Aber vorsicht vor der Aktie der Allianz. Die hat zum Beispiel seit Anfang November schon rund neun Prozent an Wert hinzugewonnen und notiert nahe ihres Rekordhochs; also so viel Luft nach oben sehen wir da auch nicht.
Spitze Finger kriegt ihr besser bei Value Aktien aus deutschen Landen wie etwa Eon oder Munich Re (wir werden auf beide Titel demnächst näher eingehen).
Und dann sind da noch die derzeit wichtigen, externen Faktoren:
* Der Angriffskrieg in der Ukraine – ein Friedensvertrag oder -Abkommen wäre bedeutsam auch für die Börsen weltweit.
* Der ewige Zwist von Trump mit der Fed. Kommt es im neuen Jahr zu einer Null-Zinserhöhungs-Runde, werden die Kurse höchstwahrscheinlich nachgeben, in den USA wie in Europa. Die Jahresendralley würde selbst mit verspätetem Termin nicht stattfinden.
* Und dann die deutsche Wirtschaftspolitik. Schon streitet man sich, ob das Wachstum bei 1,2% oder eher bei 0,9% liegen wird und viel Raum für Korrekturen sollte in euren Gedanken eingeräumt werden. Die deutsche Regierung müsste nicht nur Investitionen wirklich auf die Straße, die Brücken, die Schulen usw. bringen, sie müsste auch reformfähig sein, strukturelle Reformen wie den Bürokratie-Abbau, die Digitalisierung der Verwaltungen, die Energiewende im Bewusstsein und die Dezentralisierung der globalen Wirtschaftspolitik nach vorne bringen; aber wer glaubt das schon wirklich.
* Schlussendlich müsste die neue Form der Globalisierung einhergehen mit einer Viezahl an juristischen, bi- und multilateralen Vereinbarungen, eine KI-Offensive und einer gewaltigen Überzeugungsarbeit in Deutschland und der EU, dass Re-Nationalisierung den Abstieg Deutschland in der Ökonomie und in der Kultur nur befördert. Und vor allem aber Europa daran hindert, einen global ausgerichteten Finanzmarkt aufzubauen, der den Flickenteppich aus über 330 egomanischen Interessen der europäischen Banken in den Container der Geschichte wirft und sich dem Wettbewerb auf den Finanzmärkten in der City of London (die wird über kurz- oder lang integriert), der Wall Street, Shanghai und Hong Kong stellt; im andren Fall; NO Chance! Die einzige Ralley ist dann die, die abwärts rauscht.
Seite 2: US-Watchlist für 2026
Seite 2: US-Watchlist für 2026.
Aktuell: Silber und BASF